Kritische Bildung („care education“)

Care

Act

Reflect

EDUcate

Wer sind wir?

Wir sind eine neugegründete Gruppe, die Workshops zu den Themen „Empowerment und das Sichtbarmachen von Diskriminierung“ organisiert. Das Ziel ist einerseits, Bewusstsein für verschiedene Diskriminierungsformen zu schaffen und andererseits Handlungswissen zu vermitteln, wie man im Alltag Diskriminierungen vermeiden bzw. entgegentreten kann. Gleichzeitig wollen wir einen Raum für Empowerment schaffen.
Die Idee entstand aus dem Gefühl, dass dies Themen sind, die im Bereich des TransitionHauses, aber auch generell, immer noch zu wenig Beachtung finden. Unserer Ansicht nach verdienen diese Themen mehr Raum und Aufmerksamkeit, um eine gerechtere Gesellschaft zu ermöglichen. Es ist wichtig, dass nicht nur auf wissenschaftlicher Ebene, sondern auch im zwischenmenschlichen Miteinander Diskriminierungen benannt, bekämpft und aktiv vermieden werden.

Was machen wir?

Wir wollen den Raum und die organisatorischen Rahmenbedingungen für Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden etc. schaffen, damit Menschen von ihren Erfahrungen berichten und ihre Sichtweisen aufzeigen können.
Außerdem haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die in Bayreuth in diesem Bereich aktiven Organisationen und Initiativen in einer Broschüre und auf einer Website aufzulisten, um auf der Suche nach Ansprechpartner*innen, Veranstaltungen, Engagementmöglichkeiten etc. einen Überblick zu haben.
Dazu treffen wir uns jeden Donnerstag, um 16 Uhr Uhr im PrimaKlimaRaum über dem TransitionHaus für unser Orga-Meeting. Wenn du dazukommen möchtest, Fragen oder Anregungen hast, melde dich bei uns: caredu@riseup.net

Selbstverständnis

Wir möchten mutig sein, komplexe Themen anzusprechen – ohne als Expert:innen zu gelten. Wir erkennen an, dass in jeder Person Schätze und Fähigkeiten stecken. Wir wollen voneinander lernen. Dafür möchten wir einen Raum schaffen, in dem wir als Lernende unsicher sein dürfen. Wir sind uns bewusst, dass in Lernräumen Machtstrukturen existieren, weswegen es einer ständigen Reflexion unserer Privilegien bedarf. Wir wollen Wut als konstruktiven Motor nutzen.

Was ist bisher passiert?

Anfang Oktober hatten wir als ersten Referenten Mduduzi Khumalo zu Gast:

Gespräch mit Mduduzi Khumalo über Verschränkung von Klimaaktivismus und Diskriminierung
Wie hängt Klimaaktivismus mit globalen Machtstrukturen zusammen und was bedeutet das für unser Engagement im TransitionHaus?
Wer spricht im Klimaaktivismus für wen?
Wer hat die Definitionsmacht?
Und wer trägt die Folgen?
Mduduzi Khumalo, Künstler, Aktivist und Mitglied des Kollektivs „blackdefinitionmatters“ wird zu Gast im TransitionHaus sein und uns einige Zusammenhänge aufzeigen. Er beschäftigt sich in seiner Bildungsarbeit und seinen Performances mit der Verschränkung von Klimaaktivismus und verschiedenen intersektionalen Arten der Diskriminierung.
Es geht ihm um einen Austausch zwischen zivilgesellschaftlich Engagierten und die Schaffung von Bewusstsein für diskriminierende Strukturen auch in unserem Engagement.
Im Gespräch mit Mduduzi Khumalo möchten wir herausfinden, wie Aktivismus mit verschiedenen Arten der Diskriminierung zusammenhängt und wie unser Klimaaktivismus inklusiver werden kann.“