Bokashi selber machen

Was ist Bokashi?

Foto von Markus Spiske

Der Begriff Bokashi kommt aus dem Japanischen und bedeutet fermentiertes organisches Material. Ähnlich wie bei der Kompostierung wird bei der Bokashierung organisches Material mit Hilfe von Mikroorganismen abgebaut. Die fermentierten Reste dieses organischen Materials, das Bokashi, enthält viele Nährstoffe in einer Form, die leicht für Pflanzen verfügbar sind. So eignet sich das Bokashi als Humus für unseren Garten.

Warum Bokashi? – Drei Gründe Bokashi zu machen

1. Ressourcen sparen

Du kannst einen Bokashi-Eimer ganz leicht aus Gegenständen bauen, die sonst weggeworfen werden würden. So sparst du Geld und Ressourcen!

Nährstoffkreislauf schließen mit Bokashi

2. Kreisläufe schließen

Wann immer wir frische Lebensmittel zubereiten, fallen Reste an. Wenn wir diese Biomasse in Bokashi verwandeln und unseren Pflanzen als Dünger geben, schließen wir den Biomasse-Kreislauf. Damit kann auf zugekauften Mineraldünger verzichtet werden.

3. Humus als „Gesundmacher“ für unsere Böden

Was du in einem Bokashi-Eimer in kleinem Stil in Küche und Balkon umsetzen kannst, ist in großem Stil für alle Böden wichtig, damit sie uns weiter mit Nahrungsmitteln versorgen können. Humus gibt Bodenlebewesen einen Lebensraum, die den Boden umgraben und durchlüften, sodass die Pflanzen atmen können. Er versorgt Pflanzen mit den nötigen Nährstoffen, um zu wachsen. Ein humusreicher Boden kann länger und mehr Wasser speichern, sodass die Pflanzen auch in trockenen Zeiten länger überleben. Und die ultimative Superkraft: Humus bindet CO2 im Boden und trägt so zum Klimaschutz bei.

Lust bekommen?

Unsere Anleitung (*.pdf*-Datei, 207 KB) verrät dir, was du zum Bau eines Bokashi-Eimers brauchst und wie du ihn einsetzt.

Wenn du mehr zu Boden, Humus und Klimaschutz erfahren willst, findest du hier spannende Literatur: